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<pre>Das erzeugt Druck, andererseits ist die Chance so groß wie schon lange nicht mehr. Wer die meisten Punkte im Frühjahr geholt hat (35, sechs mehr als der Zweite Leverkusen), eine neue Moral-Injektion durch die Tabellenführung erhalten hat und auf einen Abstiegskandidaten trifft, der bisher die meisten Gegentore ligaweit (66) kassiert hat, muss auch gewinnen – wenn der Wille nach dem ganz großen Coup groß genug ist.  <p> „Wenn man zweimal führt in Ingolstadt, sollte man das Spiel gewinnen können“, findet auch Peter Stöger, der für die Leistung seiner Elf hinterher nur im wienerischen Dialekt Worte fand: „Das war ein richtiger Schweinskick.“  <p>  „Wir hätten Minimum einen Punkt holen müssen, wenn man sieht, wie wir nach einer nicht so guten ersten Halbzeit in der zweiten aufgetreten sind“, trauerte Marvin Matip den verlorenen Punkten nach. Einmal mehr wurden hochkarätige Chancen nicht genutzt, der Ertrag hätte höher sein können. <p> Auch die Tatsache, nicht mehr ganz so abhängig von den eigenen Stammspielern zu sein, stellt einen großen Pluspunkt gegenüber den Vorjahren dar. So fehlten gegen den VfL mit Kapitän Vedad Ibisevic, Mitchell Weiser und Per Skjelbred gleich drei Konstanten in der Berliner Startelf, dennoch wurde die Partie am Ende siegreich bestritten. <p>  Exklusives William Hill Angebot. Gültig für Neukunden, die sich mit dem Promocode HOFF26 registrieren und vor Spielbeginn 2  Euro  setzen.  </pre>


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<pre>Einzig die Berliner selbst halten den Ball weiterhin flach. Von einer möglichen Rückkehr in die Königsklasse oder gar einer Zielvorgabe in diese Richtung wollen sie — zumindest nach außen hin — nichts wissen.  <p> Entsprechend deutlich wurde, dass die Lilien auch vor dem zweiten Jahr ihrer Bundesliga-Zugehörigkeit noch immer nur eine äußerst geringe Strahlkraft besitzen; gerade für ambitioniertes Personal ist der Verein offenbar nicht einmal als Sprungbrett interessant.  <p>  War es doch erst dessen sinnfreier Ellbogencheck gegen Kölns Dominic Heintz (57.), der dem rheinischen Gastgeber Tür und Tor öffnete. Klarerweise ließ sich der formstarke Geißbockverein in weiterer Folge nicht zweimal bitten und nahm das Hamburger Gastgeschenk dankbar an. <p> Nachdem es für die Rasenballer zum Auftakt ein 0:2 auf Schalke setzte, steuerte die Mannschaft gegen den SC Freiburg auf eine vollständige Bauchlandung zu: Die vier den Breisgauern nach dem Wiederanpfiff eingeschenkten Treffer kamen dann aber einem Erweckungserlebnis gleich. <p>  Nachdem Bruno Labbadia im Frühjahr seine zweite Hamburger Amtszeit gleich einmal mit dem Klassenerhalts-Wunder begann, ist der Zauber des Neubeginns sogar noch nach der Sommerpause zu spüren: Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die lange Heimserie am vergangenen Spieltag vom FC Schalke beendet worden ist.  </pre> 


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<pre> Rückblickend auf diese Partie stehen wir Wettfreunde einem FCI-Erfolgserlebnis im Olympaistadion eher skeptisch gegenüber. Zumal die Dardai-Elf sich seither noch einmal gehörig weiterentwickelt hat.  <p> Der laut tönende Paukenschlag am Böllenfalltor ließ die größte Baustelle des Schlusslichts aber freilich noch immer unbeackert: Nach wie vor weist die Darmstädter Auswärtsbilanz ausschließlich Niederlagen aus.  <p>  Folglich müsste die Elf von Martin Schmidt in Köln verlieren und der HSV gleichzeitig einen hohen, wenn nicht sogar zweistelligen Sieg gegen die Wölfe landen, um dem Karnevalsverein auf der Zielgeraden noch den Schwarzen Peter zuzuschieben. <p>  Mit der Erkenntnis: Passlack, Pulisic & Co. machen ihre Sache zwar nicht schlecht, dienen aber noch nicht dauerhaft als Sieggaranten. Genau solche braucht es allerdings, um sich, wie von Sportdirektor Michael Zorc gefordert, in der Bundesliga „wieder nach oben zu robben“. <p>  – Marco Höger maß dem in Freiburg verpassten Tabellensprung nur eine erstaunlich untergeordnete Bedeutung bei.  </pre>


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<pre> Es scheint fast so, als hätten die Münchener das italienische Erfolgs-Credo, nur so hoch zu springen wie eben nötig, nun vollends verinnerlicht.  <p> Mit dem HSV gastiert am 6. Spieltag nun erstmals ein Team in Kragenweite an der Donau. Auch die im Frühjahr fast abgestiegenen Hansestädter können mit ihren bisherigen Leistungen durchaus zufrieden sein. Nach zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen rangieren die Rothosen nicht nur auf einem ordentlichen zehnten Tabellenplatz, sondern blicken sogar auf den besten Saisonstart seit fünf Jahren zurück.   <p> Angesichts des euphorischen Saisonstarts der Kiezkicker kann ich mir aber gut vorstellen, dass sie aus dem Volksparkstadion diesmal durchaus etwas Zählbares mitnehmen können. Ob ein Punkt oder sogar drei, hängt allerdings vom Widerstand des Stadtrivalen ab! <p>  Ein Match bleibt noch übrig: Das, welches Bochum und Mönchengladbach gegeneinander austragen. Die Fohlen haben, ich erwähnte es bereits, höchst unglücklich gegen Leverkusen verloren, sich dabei mehr als teuer verkauft.  <p> Mit dem jüngsten 1:1 in Frankfurt ist den Hansestädtern ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung gesicherte Verhältnisse geglückt: Die weiterhin um fünf Zähler hinterherhinkenden Hessen haben am letzten Freitag die Chance auf einen Big-Point im Sechs-Punkte-Spiel verpasst.  </pre>


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<pre> So wie sich Wolfsburg derzeit präsentiert, wird wohl auch Bremen zum Kanonenfutter. Die Quote für „Über 2,5 Tore“ ist dadurch verlockend. Dem VfL gelangen in den bisherigen zwei Spielen im Jahr 2023 elf Treffer – 6:0 gegen Freiburg, 5:0 bei Hertha BSC. Neben der Lust am Toreschießen weist die Kovac-Elf eine eindrucksvolle Konstanz auf.  <p> Zumal der SC Freiburg die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft im bisherigen Saisonverlauf ist und keinen der letzten fünf Auftritte in der Fremde gewinnen konnte.  <p>  Hatten die Grün-Weißen gegen den FCA nur durch bloßen Kampf die (ertraglose) Spielkontrolle an sich gerissen, war gegen die Niedersachsen plötzlich auch eine Renaissance der Spielkultur zu bestaunen — weshalb es an dem verdient eingefahrenen Dreier letztlich nichts zu deuteln gab. <p>  Das war beim 1:1 in Bremen am vorletzten Spieltag, aber auch bei der jüngsten 0:1-Niederlage in München der Fall gewesen.  <p> Die Bayern spielen in Stuttgart, Leverkusen in Frankfurt? Auch diese beiden Partien sind dafür verantwortlich, dass ich mir für die Siegwetten nur zwei Spiele ausgesucht habe, bei denen das Risiko gering genug scheint.  </pre>


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